Geflüchtete Lesben

In einigen Regionen der Welt sehen sich lesbische, bisexuelle und transidente Frauen Diskriminierung, Gewalt und Todesangst ausgesetzt. Einige von ihnen fliehen aus dieser für sie ausweglosen Situation nach Deutschland. Diese Frauen (und gegebenenfalls ihre Kinder) sind häufig tief traumatisiert und benötigen spezifische Hilfe. Unsere Lesbenberatungsstelle LeTRa unterstützt diese Frauen seit 2010 in allen Belangen, ganz nach individuellem Bedarf und Hintergrund.

Wir helfen den häufig schwer traumatisierten Frauen mit psychosozialer Beratung und unterstützen sie durch professionelles Case Management im Asylprozess. Um den Frauen möglichst schnell ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen, geben wir praktische Alltagshilfen und bauen Brücken zur lokalen LGBTIQ-Community. Nicht zuletzt machen wir die Geschichten dieser Frauen öffentlich und setzen mit Hilfe der Öffentlichkeit alles daran, ihre aktuellen Lebensumstände und die Gegebenheiten in den Herkunftsländern zu verbessern.

Netzwerkarbeit/ Kooperationen

Gemeinsam sind wir stark. Deshalb kooperieren wir mit Fachleuten aus anderen Einrichtungen, um geflüchteten Frauen die bestmögliche Hilfe anbieten zu können.

Aktuell arbeiten wir zusammen mit:

  • Bayerischer Flüchtlingsrat
  • Frauennotruf München
  • Sub e.V. - Schwules Kommunikations- und Kulturzentrum München e.V.

Wir freuen uns über Multiplikator_innen aus dem Bereich der Flüchtlingshilfe.

Ansprechpartnerinnen im LeTRa:

Sara Schmitter ist Ansprechpartnerin für psychosoziale Beratung und Case Management:
sara.schmitter@letra.de
Rita Braaz ist Ansprechpartnerin für den Bereich Öffentlichkeitsarbeit und Spenden:
rita.braaz@letra.de