Der Lesbentelefon e.V stellt sich vor

1995 stand das Beratungsangebot für lesbische Frauen in München vor dem Aus. Die Lesbenberatungsstelle, damals der einzige Lesbenraum der Stadt und bezeichnenderweise in einem kleinen Hinterhof gelegen, musste wegen finanzieller Kürzungen schließen. Sieben junge, ehrenamtliche Frauen wollten das nicht hinnehmen und übernahmen den Lesbentelefon e.V. Ihr Ziel war es, die Räume zu erhalten, ehrenamtliche Telefonberatung anzubieten und Veranstaltungen organisieren. Nach intensiven Verhandlungen starteten zwei hauptamtliche Sozialpädagoginnen im Januar 1997, die persönliche Einzel- und Paarberatung sowie die Coming Out Gruppen anboten. Zu dieser Zeit entstanden unsere basisdemokratischen, nichthierarchischen Entscheidungsstrukturen. Sieben ehrenamtliche und sechs hauptamtliche Frauen entscheiden noch heute im Plenum über die Vereinsgeschicke.

1999 kam unsere Fachfrau für Öffentlichkeitsarbeit dazu und der Verein zog in die jetzigen Räume in der Angertorstraße im queeren Glockenbachviertel um. Seitdem ist der Lesbentelefon e.V. sichtbar in der Stadt verankert.

In den folgenden Jahren wuchs der Verein, zwei Beraterinnen und eine Verwaltungsfrau kommen ins Team. Ende 2012 wurden zusätzliche Räume in der Blumenstraße angemietet, in der bis heute die Beratungsstelle untergebracht ist. 2014 schließlich eröffnet das LeTRa-Zentrum in der Angertorstraße.

Der Lesbentelefon e.V. ist im Laufe der Jahre gewachsen und inzwischen Trägerverein einer Vielzahl von Angeboten und Maßnahmen. Er beherbergt die Beratungsstelle, Öffentlichkeitsarbeit sowie die Fachstelle Fortbildungen und ist einer der vier großen sozialpolitischen Vereine, die den CSD München organisieren und verantworten. Seit 20 Jahren hilft er so, lesbisches Leben in München sichtbar zu machen.

Ohne euer Engagement und eure Mithilfe würde es LeTRa nicht geben. Wir sind auf eure Spenden und eure Mitgliedsbeiträge angewiesen, die ein wichtiger Teil unserer Finanzierung sind. Mehr Informationen gibt es hier: Spendenseite